Die Gründung des AfeT war durch den missionarischen Impuls erfolgt, der von dem Lausanner Kongress ausging. Die Einsicht war leitend, dass die evangelistische und missionarische Praxis und die theologische Reflexion darüber zusammengehalten werden müssen und nicht auseinanderdriften dürfen. Dabei waren auch die z. T. verheerenden Rückwirkungen der Dominanz kritischer Theologie in Kirchen und Gemeinden im Blick, die in Seelsorge und Verkündigung, in Diakonie und Mission nicht übersehen werden konnten. Als Ziel stand für den AfeT damit nicht eine zusätzliche, sondern eine biblisch erneuerte Theologie vor Augen. Hier sah der Arbeitskreis seine Aufgabe, auch bezogen auf die wissenschaftliche Theologie. Von den Grundanliegen der Reformation, des Pietismus und der Erweckung her ging es um Erneuerung aus dem Vertrauen auf die Wahrheit der ganzen Heiligen Schrift als Gottes Wort. Um dies zu erreichen, wurden als Hauptaufgabenbereiche benannt:
Mit der Bezeichnung evangelikal bindet sich diese Arbeit ein in die weltweite „evangelikale“ Bewegung, wie sie sich u. a. auf dem Lausanner Kongress für Weltevangelisation 1974 unter den Anliegen der Mission und Evangelisation artikulierte. Sie geschieht interdenominationell, überkonfessionell und international. Die Bezeichnung evangelikal hält auch ihre Aufgabe der Ganzheitlichkeit von Lehre und Leben im Bewusstsein, ihren Dienstcharakter für Kirche und Gemeinde, die reformatorische Bindung der Theologie an die Heilige Schrift und die Sendung der Christen zur weltweiten Verkündigung des Evangeliums.