Der Literaturpreis des AfeT wird seit 1987 jährlich vergeben zur Förderung schriftgemäßer theologischer Literatur. Er wurde zusammen mit den TVG-Verlagen R. Brockhaus und Brunnen gestiftet. Ausgezeichnet mit dem Johann-Tobias-Beck-Preis 2004 wurde die Arbeit:
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Heinzpeter Hempelmann Die Auferstehung Jesu Christi – eine historische Tatsache? |
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Argumente für den Osterglauben Wuppertal: R. Brockhaus, |
Heinzpeter Hempelmann ist bekannt durch über 30 selbstständige Bücher und ca. 200 weitere theologische Veröffentlichungen, eine Reihe seiner Titel wurde mehrfach aufgelegt. Immer wieder tauchen darunter Themen zur Wissenschaftsphilosophie und Hermeneutik auf. In der jetzt bereits in dritter (erweiterter) Auflage erschienenen preisgekrönten Studie greift er mit der Auferstehung Christi eines der zentralsten Themen christlichen Glaubens auf. Es gelingt ihm, die damit verbundenen theologischen Fragen exegetisch, historisch und epistemologisch so zu diskutieren, dass auch Nichttheologen dieses Buch mit Gewinn lesen. Die Argumentation basiert auf wissenschaftlich gründlicher Forschung. Sie wird jedoch nicht abstrakt distanziert vorgetragen, sondern vielmehr engagiert und selber fest im Auferstehungsglauben positioniert. Damit dient sie sowohl Theologen wie der christlichen Gemeinde in ihrer Gesamtheit.
Pfarrer Dr. Heinzpeter Hempelmann, Jahrgang 1954, Studium der Theologie und Philosophie, Promotion zum Dr. theol. 1992 in Mainz, ist seit 1996 Seminardirektor des Theologischen Seminars der Liebenzeller Mission in Bad Liebenzell.
Der mit 1000 Euro dotierte Preis wurde am 11. Dezember 2004 im Theologicum der Universität Tübingen übergeben. Die Verleihung fand statt im Rahmen einer eintägigen Gedenkveranstaltung zum 200. Geburtstag von Johann Tobias Beck, die von der Evangelischen Fakultät der Universität, dem Evangelischen Stift und dem Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen gemeinsam getragen wurde. Das Abschlussreferat hielt der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Württemberg, Prof. Dr. Gerhard Maier.